Bericht: Phänomen '16

Bericht zur Phänomen-Freizeit im KnüllCamp/Schwarzenborn

Neben vielen Freizeitfotos steht auch ein schönes Gruppenfoto (28162112 Pixel - 2,3 MByte) zur Ansicht zur Verfügung. Alle Fotos unterliegen dem ausdrücklichen Copyright von impact e.V. und dürfen nur nach schriftlicher Erlaubnis weiterverbreitet werden.

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Wer kennt das KnüllCamp neben dem Knüllturm auf dem Knüllgebirge südlich von Kassel? Wir, weil wir vom 29.03. bis 02.04.2016 da waren!

Am Dienstag kamen alle mit unterschiedlichen Fahrtzeiten aus sehr verschiedenen Himmelsrichtungen heil auf dem hoch gelegenen Knüll-Camp an und jeder konnte bald sein Zimmer ausfindig machen. Es schien die Sonne und wir hatten eine herrliche Aussicht über die hügelige Landschaft. Unsere 28 Teilnehmer waren zwischen 13 und 18 Jahren alt. Es gab jeweils einen Jungs- und einen Mädchen-Flur mit unterschiedlich großen Zimmern. Viele waren das erste Mal auf dem Knüll-Camp. Trotzdem wurden schnell neue Kontakte geknüpft.

Es gab viel freie Zeit, in der sich viele zu Gesellschaftsspielen zusammen gefunden haben. Man konnte die Zeit aber auch zum Tischtennisspielen oder für einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Aussichtsturm nutzen. Es gab auch die Gelegenheit, einer kleinen Klavierunterrichtsstunde mit Bradley beizuwohnen. Am Mittwoch wurde ein etwas abgewandeltes 'Mörderspiel' begonnen, das während der Freizeit nebenbei weitergespielt wurde. Hierbei ging es darum, anderen unbemerkt bestimmte Objekte zu geben, wodurch diese dann aus dem Spiel ausscheiden. Das forderte geschicktes und aufmerksames Vorgehen.

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Die Freizeit hatte das Thema "Gott + Du - Entwickle eine dynamische, persönliche Beziehung mit Gott". Morgens und Abends gab es Andachten zu diesem Thema. In den Morgenandachten wurde das Thema mit Workshops vertieft.

Die erste Andacht startete mit unserem Leitvers Markus 12,30. Auf dieser Basis haben wir darüber nachgedacht, warum und wie wir Gott lieben sollen. Und zwar mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele, unserem ganzen Denken und unserer ganzen Kraft! Was für eine Anforderung! Aber hat Gott nicht auch so viel verdient? Nach dieser Abendandacht gab es noch Zeit für ein Kennlernspiel.

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Am Mittwoch wurde Morgens nach einer Andacht in kleinen Gruppen das Gebet von Daniel in Daniel 9 erarbeitet. Sein bußfertiges Herz und sein selbstloses Eintreten für das Volk hat uns sehr beeindruckt.

Nach dem Mittagessen ging es dann in den Wildpark. Bei schönem Wetter durften wir einige Jungtiere, wie ein frisch geborenes Fohlen oder Frischlinge sehen. Kleine Lämmer konnte man mit einigem Geschick sogar streicheln. Ein besonderes Erlebnis war ein Kampf zwischen zwei Frettchen.

Nach der Abendandacht sind wir mit Knicklichtern bewaffnet nach draußen in die Nacht und haben "Capture The Flag" gespielt. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein schönes Lagerfeuer mit S'mores. Ein paar Leute haben mit den Knicklichtern kreative Muster auf dem Rasen erstellt.

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Am Donnerstag gab es Morgens nach dem Frühstück einen Workshop über Gottes Eigenschaften, der besonders in den Köpfen hängen geblieben ist. Wir sollten Psalm 103 studieren und Gottes Eigenschaften und Taten herausschreiben, wie z.B. seine Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Gnade! Er verdient, dass wir ihn dafür anbeten! Es lohnt sich, wer diesen Psalm noch nicht gelesen hat, sollte es nachholen!

Nachmittags ging es dann bei Regenwetter in die Sporthalle. Bei der Abendandacht hörten wir, wie wichtig es ist, regelmäßig und nicht oberflächlich in der Bibel zu lesen. Vor dem zu Bett gehen ließen es sich einige Teilnehmer dann nicht nehmen, noch Streiche für den 1. April auszuhecken.

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Am 1. April sahen wir dann, womit keiner gerechnet hatte: Es hatte über Nacht ca. 15cm geschneit! Morgens haben wir dann zum Thema Fürbitte Kolosser 1 studiert und anschließend auch gleich praktisch im Gebet angewendet. Es gibt so viel, wofür wir für andere beten können, was viele gar nicht im Blick hatten.

Nachmittags sind wir dann raus bei schönem Wetter in den Schnee und haben einen Eierlauf mit Golfbällen gemacht. Die andere Mannschaft durfte mit Schneebällen abwerfen. Wer seinen Golfball fallengelassen hat, musste leider wieder von vorne anfangen. Abends gab es dann zum Abschluss lecker Eis und die FunNight mit vielen lustigen Spielen forderte noch einmal Geschick und Teamarbeit.

Am letzten Tag ging es dann ans Packen und Saubermachen. Eine letzte Andacht am Samstag Morgen erinnerte uns an die Freude im Herrn, die Gott schenkt. Wer alle Verse hintereinander aufsagen konnte, durfte sich eine Kleinigkeit vom Kiosk mitnehmen. Beim Mittagessen wurde dann nach letzten Versuchten, Gegenstände zu überreichen, das 'Mörderspiel' beendet. Eine Teilnehmerin gewann knapp das Spiel. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder bei strahlendem Sonnenschein ans Abschied nehmen.

Wir sind Gott sehr dankbar für diese gemeinsame Zeit, die gute Atmosphäre, die Bewahrung und beten, dass jedes Kind auch im Alltag mit Gottes Gnade das Gelernte anwendet und die Beziehung zu ihm pflegt und diese stark und fest wird.